Christoph Silber

Portrait

Christoph Silber
CSilber2017, CC0, via Wikimedia Commons

Christoph Silber wurde 1971 in Berlin geboren und wuchs dort zweisprachig auf. Das Schreiben ist ihm in die Wiege gelegt worden. Seine Mutter Christa Schuenke war Philosophin und Literaturübersetzerin und sein Ziehvater Maik Hamburger Theaterdramaturg und Publizist. Christoph Silber hat an mehreren wichtigen Drehbüchern zu DDR-Filmen mitgearbeitet: Good Bye, Lenin! (2003), Honigfrauen (2017) und Walpurgisnacht (2018). Er lebt seit 2008 in den USA. In einem Interview zum Kassenschlager Good Bye, Lenin! (2003) sagte er: „Rein materiell geht es der großen Mehrheit der Ostdeutschen wohl besser als zuvor. Was sie nach meiner Beobachtung vermissen, ist das Heimatgefühl, das sie aus der DDR kennen. Es gab dort keinen Leistungsdruck, keinen Konkurrenzkampf, die Menschen waren wärmer zueinander. Natürlich gab es auch genauso viel Unschönes, aber in der Rückschau sieht man die Dinge eben gern ein wenig verklärt.“

Empfohlene Zitierweise

Christoph Silber. In: Daria Gordeeva, Michael Meyen (Hrsg.): DDR im Film 2022, https://ddr-im-film.de/de/akteur/silber