Über das Handbuch

Projekt

Alles, was wir über die DDR wissen, könnte man in Anlehnung an ein berühmtes Bonmot von Niklas Luhmann sagen, „wissen wir durch die Massenmedien“. Dieses Portal geht noch einen Schritt weiter und behauptet: Alles, was wir über die DDR wissen, wissen wir aus Filmen. Fernsehen, Kino und Streamingplattformen bestimmen die öffentliche Erinnerung – auch in Museen, Universitäten oder Schulen und selbst im ganz Privaten und sogar bei denen, die dabei gewesen sind und so berufen sein sollten, der Gesellschaft zu erzählen, wie es früher war.

Forschung

Die DDR lebt nicht nur im Film weiter und in der Wissenschaft. Auch zur „DDR im Film“ gibt es Forschung. Dieses Portal ist, wenn man so will, ein Kind dieser Forschung. Wie es sich nach einer guten Erziehung gehört, werden die Eltern hier vorgestellt. Wir blicken dafür zunächst auf den Erinnerungsdiskurs und den Platz, den Filme heute im kollektiven Gedächtnis haben, um die Literatur dann einordnen zu können.

Making of

Das Portal „Die DDR im Film“ blickt in das kollektive Gedächtnis: Wie erinnern wir uns an die deutsche Teilung und an die Menschen, die auf der einen oder auf der anderen Seite der Grenze gelebt und vielleicht sogar Verantwortung getragen haben? Diese Perspektive macht das Portal selbst zu einem Akteur im Kampf um die Deutungshoheit in Sachen Vergangenheit. Daraus folgt: Wir müssen die Idee offenlegen und begründen, warum die Filmporträts so sind und nicht anders.

Beteiligte

Das Projekt-Team bildet das gesamte akademische Spektrum ab – von der Studentin über die Doktorandin und den Postdoc bis zur Professorin. Es gibt deshalb zu allen Beteiligten eine kurze biografische Notiz. 

Empfohlene Zitierweise
Über das Handbuch. In: Daria Gordeeva, Michael Meyen (Hrsg.): DDR im Film 2022, https://ddr-im-film.de/de/ueber-das-handbuch